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Das Glossar - IT-Fachbegriffe schnell erklärt

Das Glossar erklärt alle Begriffe, die im Zusammenhang mit d4cms® von Bedeutung sind. Darüber hinaus haben wir einige weitere wichtige Stichworte zu den Themen Internet, Content Management und IT aufgenommen.

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

A

Alias-Domain
Alias-Domains werden beim sogenannten Pointing verwendet. Dabei verweisen mehrere Domains auf ein und dieselbe Website. Die Domains, die auf die Haupt-Domain weiterleiten, bezeichnet man als Alias-Domains.
API
Das Application Programming Interface ist eine dokumentierte Software-Schnittstelle, mit deren Hilfe ein Programm die Funktionen eines anderen Programms nutzen kann.
Applet
Softwarekomponente, die nicht eigenständig benutzt wird, sondern das Leistungsspektrum eines Programms ergänzt. Auch Java-Programme werden als Applets bezeichnet, wenn sie in einem Browser ausgeführt werden.
ASP
Das Application Service Providing beschreibt die Möglichkeit, Software von einem Anbieter zu einem befristeteten Zeitraum gegen eine monatliche Grundgebühr über das Internet anzumieten.
Diese ASP-Anbieter stellen im so genannten Application Hosting die gewünschte Software übers Internet oder auch Intranet bereit. Die Programme können so zentral installiert, konfiguriert und administriert werden, was für die Anwender eine Reduzierung der Kosten für Hard- und Software sowie deren Support bedeutet.
Auszeichnungssprache
Auszeichnungssprachen wie etwa HTML dienen dazu, die Bestandteile eines Dokuments zu kennzeichnen. Auszeichnungssprachen geben daher an, ob es sich bei dem jeweiligen Bestandteil um Überschriften, Textabsätze, Listen, Tabellen oder Grafiken handelt. Sie legen jedoch nicht das konkrete Aussehen dieser Elemente fest.
Avatar
Begriff, der aus der indischen Mythologie stammt und die Inkarnation eines Gottes in Tier- oder Menschengestalt bezeichnet. Im Zusammenhang mit Computern ist eine grafische Figur gemeint, die in Internet-Chats und Spielwelten den Benutzer in Tier- oder Menschenform vertritt.

B

Backup
Ein Backup ist eine technische Einrichtung oder eine Maßnahme, auf die im Notfall zurückgegriffen werden kann. Insbesondere die regelmäßige Kopie aller Datenbestände auf ein anderes Speichermedium wird als Backup bezeichnet.
Bit
Kleinstmögliche Einheit in der Datenverarbeitungstechnik. Ein Bit kann den Wert 0 oder 1 haben.
Blowfish
1993 von Bruce Schneier entwickeltes symmetrisches Blockverschlüsselungsverfahren zur Nachrichtenkodierung mit variablen Schlüssellängen zwischen 32 und 448 Bit. Blowfish ist lizenzfrei und nicht patentiert.
Browser
Als Browser werden Programme bezeichnet, die innerhalb eines Netzwerkes Daten von einem Server abrufen und weiterverarbeiten können. Das bekannteste Beispiel sind Webbrowser, die bei HTTP-Servern HTML-Dateien abrufen und am Bildschirm als Webseiten anzeigen.
BTP
BTP (Business Transaction Protocol) ist ein Übertragungsprotokoll für Daten im XML-Format, das insbesondere für Business-to Business-Geschäfte per Internet genutzt wird.

C

C++
In den Computersprachen C und C++ sind viele bekannte Betriebssysteme und Programme, z.B. Windows, Navigator, geschrieben worden.
CGI
Abkürzung für Common Gateway Interface. Ein Verfahren, um Daten aus Programmen oder anderen Dateien zu entnehmen. Dieses Verfahren wird häufig auf Web-Servern eingesetzt, um z.B. persönliche Angaben in Formularen speichern zu können. CGI kann aber nur in Verbindung mit Script-Sprachen verwendet werden.
Chat
"Unterhaltung", die über Tastatur und Bildschirm geführt wird. Chats mit nur zwei Partnern werden oft auch als Talk bezeichnet.
Client
Unter einem Client versteht man jedes Programm, das Informationen oder Dienste von einem Server abruft. Die bekanntesten Clients sind Web-Browser.
COM
Das Component Object Model ist ein von Programmiersprachen unabhängiger Software-Standard der Firma Microsoft, um die Kommunikation zwischen Prozessen und Programmen zu realisieren. COM definiert dazu eine objektorientierte Schnittstelle, mit der ein Programm oder eine Software-Komponente Dienste zur Verfügung stellt. Dieser Standard soll dazu beitragen, Software-Entwicklung durch den Einsatz von Komponenten Dritter zu vereinfachen.
Compiler
Ein Compiler ist in der Regel ein Programm, das einen Quell-Code einer höheren Programmiersprache in einen ausführbaren Maschinen-Code übersetzt. Im Falle der Programmentwicklung unter Java wird der Quell-Code durch den Compiler aber nicht direkt in einen Maschinen-Code verwandelt, sondern in einen Byte-Code, der dann von einem jeweils an das Betriebssystem angepassten Java-Interpreter ausgeführt werden kann. Vgl. Java Virtual Machine.
Concurrent User
Mit der Concurrent User (CU) Lizenz wird die Anzahl der möglichen gleichzeitigen Systemnutzer für eine Software definiert. Deshalb ist im Vorfeld zu kalkulieren, wieviele Nutzer zum selben Zeitpunkt mit der einzusetzenden Software arbeiten sollen.
CORBA
Common Object Request Broker Architecture: Standard, der die Kommunikation zwischen Objekten und Programmen regelt. Plattformunabhängige Version der OLE- Schnittstelle unter Windows.
CPU
Abkürzung für "Central Processing Unit", bezeichnet den Prozessor des Computers. Als zentrales Rechen- und Steuerwerk ist der Prozessor für alle Berechnungen sowie für den Datenaustausch zum Speicher und zu den anderen Komponenten im Computer verantwortlich.
CRM
CRM beschreibt das moderne Verständnis der Anbieter-Kunden-Beziehung als ein Miteinander. Durch den Wandel vom stationären zum digitalen Handel, digitalisiert sich auch das klassische Verkäufer-zu-Kunden-Verhältnis.

D

Data-Mining
Data-Mining gewinnt im Marketingbereich zunehmend an Bedeutung. Anhand der Interpretation von Nutzerprofilen (Alter, Geschlecht, Adresse, Beruf, Freizeitbeschäftigungen, etc.) lassen sich äußerst wirksame Werbestrategien entwickeln und Marktsegmente bestimmen.
DBMS
Das Datenbank Management System bezeichnet jede Software, die die Anforderungen von Nutzern betreffend Datenbank-Aktionen handhabt, z.B. die Organisation, das Speichern und Abrufen von Informationen sowie die Kontrolle hinsichtlich Sicherheit und Datenintegrität.
DCOM
Das Distributed Component Object Model ist eine Variante des Software-Standards COM, mit dem Dienste einer Software via Netzwerk zur Verfügung gestellt werden können. DCOM verwendet zur Realisierung RPC, um die Netzwerk-Verbindungen herzustellen.
DNS
Das Domain Name System setzt die Klartextnamen von Computern in IP-Adressen um und umgekehrt.
DOM
Das DOM (Document Object Model) ist ein Schnittstelle die es Programmen und Skripten unabhängig von dem verwendeten Betriebsystem und der Programmiersprache erlaubt, auf den Inhalt, die Struktur und das Aussehen eines Dokuments zuzugreifen. Das Dokument kann auf diese Weise von anderen Anwendungen weiterverarbeitet werden.
Domain
Eine gewisse Anzahl von Hosts, die unter einem gemeinsamen Namen zusammengefasst sind. Sowohl ein einzelner Host kann eine Domain sein als auch ein ganzes Netz. So gehören alle Rechner mit dem Namensende .de zur Toplevel-Domain Deutschland.
DTD
Dokumente, die mit Hilfe von SGML entwickelt wurden, verfügen über eine jeweils charakteristische Struktur und eine begrenzte Anzahl von Tags, mit denen die einzelnen Elemente des Dokuments bezeichnet werden. Beispiele hierfür sind Tags, die Überschriften kennzeichnen. Die DTD (Document Type Definition) eines XML- oder SGML-Dokuments legt fest, welche Tags mit welchen Eigenschaften innerhalb des Dokumentes vorkommen dürfen.

E

e-Commerce
e-Commerce hat sich als Überbegriff für verschiedene Arten des Geschäftsverkehrs durchgesetzt, soweit er über Datennetze wie das Internet abgewickelt wird. Zu den bekanntesten e-Commerce Anwendungen gehören der elektronische Ein- und Verkauf, das Online-Banking oder der Aktienhandel im Internet.
Email
Wörtlich: Elektronische Post. Email ermöglicht den Austausch von Text und Daten von Rechner zu Rechner auf Basis des SMTP-Protokolls. Wie im normalen Schriftverkehr wird der Empfänger über eine individuelle Adresse identifiziert. Anders als bei der Briefpost können jedoch in verschiedenen MIME-Formaten nicht nur Texte, sondern auch komplexe Dateien ohne Speichermedium und Zeitverlust übertragen werden.
Eine ständig wachsende Gefahr ist der Empfang von in Emails eingebetteten Internet-Viren. Bedrohung geht dabei nicht nur von Emails mit unbekanntem Absender aus, da viele Internet-Viren das Adressbuch von Mailprogrammen nutzen, um sich weiter zu versenden.
Extranet
Das Extranet stellt eine alternative Möglichkeit der Übermittlung elektronischer Daten dar, wobei aus Sicherheitsüberlegungen der Zugang zum globalen Internet unterbunden wird. Innerhalb des gegen unberechtigten zugriff geschützten Extranets können wichtigste Kommunikationspartner meist auf Funktionen des organisationsinternen Intranets zugreifen. Viele Unternehmen nutzen ein Extranet zur Implementierung von Business-to-Business-Lösungen.

F

Failover
Failover umfasst den Prozess, der primär die Aufgabe erfüllt, Dienste wie einen Webserver oder eine Datenbank ausfallsicher bereitzustellen. Ein typischer Failover-Prozess besteht aus der typischen Konstellation, dass ein Prozess aktiv ist, während der zweite den aktiven überwacht und bei Ausfall die Funktion des ersten übernimmt.
Firewall
Wörtlich: Brandschutzmauer. Es handelt sich um Hard- oder Software, die den Datentransfer zwischen einem privaten Netz oder Intranet und einem weiteren Netz, wie z.B. dem Internet, kontrolliert und das private Netz vor Eindringlingen und nichterwünschten Zugriffen schützt.
Flash
Flash ist eine Software, die sich besonders gut zur Erzeugung von Animationen eignet und zum Quasi-Standard geworden ist. Als Plug-in ist Flash in den neueren Browser-Versionen wie von Netscape und Microsoft integriert.
Forms
Formulare in HTML-Dokumenten, unter anderem auch mit Eingabefeldern, Buttons, Drop-Down-Listen etc.
Formular
Eine Möglichkeit, vom Benutzer auszufüllende Dialogelemente in Web-Seiten einzubauen. Der Inhalt eines solchen Formulars kann einem Server zur Beantwortung gesendet werden.
FTP
File Transfer Protocol. Dateiübertragungsprotokoll zwischen zwei Rechnern. Es wird im weltumspannenden Internet oder in lokalen Netzen eingesetzt, die auf TCP/IP-Basis arbeiten. Anonymous FTP wird von einigen tausend Internet-Rechnern als Möglichkeit zum Dateiabruf angeboten, auch wenn man auf dem entsprechenden Rechner keine Benutzerkennung besitzt. Um per Anonymous FTP Dateien abrufen zu können, ist ein Zugang zum Internet Voraussetzung.

G

GSM
Europäischer Mobilfunkstandard, der sich inzwischen weltweit durchgesetzt hat und sowohl im D- als auch E-Netz Anwendung findet. Die maximale Datenübertragungsgeschwindigkeit beträgt 9,6 Kilobit pro Sekunde.
GUI
Abkürzung für Graphical User Interface. Ein GUI ist eine grafische Benutzeroberfläche auf dem Bildschirm wie zum Beispiel ein Fenster, ein Arbeitsfeld mit allen möglichen Buttons und Schaltern, ein Textfeld für die Eingabe von Text, ein Pull-Down-Menu etc.

H

HTML
Abkürzung für "Hyper Text Markup Language". HTML ist eine sogenannte Auszeichnungssprache (Markup Language). Sie hat die Aufgabe, die logischen Bestandteile eines Dokuments zu beschreiben. Als Auszeichnungssprache enthält HTML daher Befehle zum Markieren typischer Elemente eines Dokuments, wie Überschriften, Textabsätze, Listen, Tabellen oder Grafikreferenzen. HTML wird zum Programmieren von Webseiten benutzt und ist einfach zu erlernen.
HTTP
Abkürzung für HyperText Transfer Protocol. HTTP ist das Protokoll, das benutzt wird, um innerhalb des WWW Daten und HTML-Dokumente auszutauschen, also vom Server zum Web-Browser zu übertragen und umgekehrt.

I

i-mode
i-mode ist ein Datentransferformat, das das Surfen mit dem Handy möglich macht.
iHTML
ist eine Weiterentwicklung der Programmiersprache HTML. Jeder Anbieter, der HTML programmiert, kann Inhalte in iHTML zur Verfügung stellen. IHTML bietet bessere grafische Möglichkeiten als WML und ist schneller und einfacher zu programmieren.
interaktiv
Anwendungen im Internet werden als interaktiv bezeichnet, wenn sie eine individuelle Reaktion auf einzelne Aktionen des Benutzers zulassen. Eine Grafik oder eine Sequenz von animierten Grafiken (animated gif) in einem HTML-Dokument ist in der Regel nicht interaktiv.
Dagegen läßt sich ein Java-Applet so programmieren, dass bestimmte Abläufe innerhalb des Applets durch einen Mausklick oder einen Tastendruck ausgelöst oder gestoppt werden, wodurch erst von einer Interaktion gesprochen werden kann. Zum Beispiel kann Interaktivität zwischen verschiedenen, räumlich getrennten Personen mit Hilfe von Avataren hergestellt werden.
IP
Das Internet Protocol definiert den Aufbau und die Adressierung von Datenpaketen in TCP/IP-Netzwerken.
ISP
Internet Service Provider. Firma oder Institution, die Anbindungen an das Internet verkauft. Dabei betreibt jeder ISP ein Teilnetz des Internet. Ein ISP kümmert sich um den reibungslosen Betrieb seines Teilnetzes und dessen Kommunikation mit den anderen Teilnetzen des Internet. Lokale Zugänge zum Internet betreiben normalerweise sog. PoPs, die vielfach ihre Internet-Leistungen von einem größeren ISP beziehen.
IT
Kürzel für Information Technology. IT-Manager verwalten in Firmen die technische Kommunikationsinfrastruktur.

J

J2EE
J2EE beschreibt die neueste Version der Java 2 Plattform, Enterprise Edition (J2EE). Sie vereinfacht die Software-Integration und liefert erweiterte Funktionen für die Entwicklung und den Einsatz von Webdiensten. Die J2EE-Spezifikation bietet beispiellose Funktionalität und Flexibilität zur Ausgestaltung von Webanwendungen.
Java
Programmiersprache, die im Internet eine zentrale Rolle spielt. Kleine Programme, sogenannte Java-Applets, sind plattformunabhängig und laufen auf allen gängigen Rechnern. Diese Unabhängigkeit wird durch das für Java zentrale Konzept der virtuellen Maschine erreicht: Aus einem Quell-Code eines Java-Programms generiert der Java-Compiler einen maschinenun-abhängigen Byte-Code, der sich auffassen lässt als der Maschinen-Code für eine virtuelle Maschine. Diese virtuelle Maschine wird in dem jeweiligen Rechner mit dem Java-Interpreter emuliert.
Java Virtual Machine, JVM
JVM Die virtuelle Maschine ist ein wichtiger Bestandteil des Konzepts der Programmierung unter Java: Aus einem Quell-Code eines Java-Programms generiert der Java-Compiler einen maschinenunabhängigen Byte-Code, der sich auffassen lässt als der Maschinen-Code für eine virtuelle Maschine. Diese virtuelle Maschine wird in dem jeweiligen Rechner durch den Java-Interpreter emuliert. Dadurch sind Java-Applets unter anderem plattformunabhängig, aber auch sicher für die Verwendung in Netzen in folgendem Sinne: Ein über ein HTML-Dokument geladenes Applet kann in der Regel auf dem Client-Rechner, auf dem es gerade abläuft, nicht auf andere Dateien oder Programme des Rechners zugreifen und insbesondere keine Dateien löschen oder verändern.
Java-Compiler
Ein Java-Compiler ist ein Programm, das aus einem Quell-Code zu einem Java-Programm (genauer: zu einer Java-Klasse) einen Byte-Code erzeugt, der dann mit Hilfe des an das jeweilige Betriebssystem angepassten Interpreters gestartet werden kann, so dass die Applikation oder das Java-Applet schließlich ablaufen kann. Ein Quell-Code zu einer Java-Klasse hat die Endung ".java" und der Byte-Code nach der Compilierung endet mit ".class".
Java-Interpreter
Ein Java-Interpreter ist ein Programm, das unter der Berücksichtigung des speziellen Rechners den Byte-Code eines Java-Programms in einen ablauffähigen Maschinen-Code interpretiert und das Programm startet. Der Java-Interpreter kann im Zusammenhang mit der Java-Technologie auch verstanden werden als ein Programm, das in dem jeweiligem Rechner eine sogenannte Virtuelle Maschine emuliert, also einen virtuellen Rechner im Rechner aufbaut, für den der Byte-Code der Maschinen-Code ist.
JavaBeans
JavaBeans sind wiederverwendbare Softwarekomponenten, die in Java realisiert wurden. Der Einbau dieser Komponenten in eine Applikation oder in ein Applet geschieht mit Hilfe einer grafischen IDE. JavaBeans sind darüber hinaus kompatibel zu ActiveX-Controls, sie können in ActiveX-fähigen Umgebungen ausgeführt werden.
JavaScript
JavaScript ist eine von Netscape entwickelte Skriptsprache, die vom Browser interpretiert wird. Mit JavaScript lassen sich ähnlich wie mit Java interaktive Elemente für ein HTML-Dokument programmieren, allerdings ist Java für komplexere Aufgaben vorzuziehen.
JavaSoft
JavaSoft ist eine Tochterfirma von Sun Microsystems, die die Fortentwicklung und Vermarktung von Java betreibt.
JAXP
Die JAXP (Java API for XML Processing) ist eine Schnittstelle, die XML in ein Datenformat umwandelt, das unabhängig von dem innerhalb eines speziellen Unternehmensnetzwerkes eingesetzten Format ist.
JDBC
Java Database Connectivity bezeichnet einen Treiber, mit dem eine Datenbank-Software eine Schnittstelle für Java-Programme oder Applets zur Verfügung stellt.

L

Legacy System
Beschreibt ein vorhandenes System beim Kunden, welches ggf. nicht auf die Kooperation mit einem Content Management System vorbereitet ist.
Linux
Zusammensetzung aus Linus Torvalds (der Entwickler) und UNIX. Linux ist eine populäre Variante von UNIX, die auf nahezu allen PCs lauffähig ist. Besonders an Linux ist, dass der komplette Programm-Code frei zugänglich ist. Dadurch können Programmierer in aller Welt das System ständig verbessern. Das Betriebssystem mit dem Pinguin als Markenzeichen ist im Internet verfügbar.
Load Balancing
Umfasst eine sogenannte dynamische Lastverteilung im System, d.h. bei Ausfall einer Systemeinheit erfolgt hier eine nahtlose Umschaltung innerhalb weniger Sekunden auf eine andere Systemkomponente. Vgl. hierzu Failover.
Login
Namens- und Passwort-Eingabe zur Identifikation eines Benutzers gegenüber einem Server oder Host.

M

MD5
Der Message Digest 5 ist eine Hash-Funktion, die aus einer Zeichenkette durch gezieltes "verwürfeln" eine andere Zeichenkette erzeugt. Da es unmöglich ist, aus dem Resultat auf die Ursprungszeichenkette zu schließen, wird MD5 zum Speichern von Passwörtern oder zum Erzeugen einer digitalen Signatur genutzt.
Middleware
Eine Software, die zwischen Anwendungen und einem Netzwerk vermittelt.
Multiwrite®
Multiwrite ist eine von Image Transfer entwickelte Technologie. Sie wird im d4cms eingesetzt, um die Erstellung des multimedialen Angebots zu vereinfachen. So kann zum Beispiel durch den Einsatz von Multiwrite ein und derselbe Content in jedem Webbrowser oder auch über mobile Plattformen (vgl. WAP ) in zukunftsweisenden Formaten des Datentransfers (vgl. i-mode ) direkt ausgeliefert werden. Der Content wird durch Multiwrite individuell an das nötige Layout und Datenformat angepasst.

N

Newbie
Internet-Anfänger oder Neueinsteiger ohne Vorerfahrungen im Online-Bereich.
Newsgroup
Virtuelles „Schwarzes Brett“ im Internet. Jede der Newsgroups widmet sich einem eigenen Thema, zu dem die Besucher, oft anonym, Nachrichten veröffentlichen und beantworten können. In Form der sogenannten Foren sind Newsgroups auch als Bestandteil vieler Websites bekannt.
Nickname
Wörtlich: Spitzname. In vielen Bereichen des Internets ist die Verwendung eines Fantasienamens üblich, unter dem der User anonym, aber denoch als Individuum erkennbar, agiert.

O

Objekt
Ein Objekt ist eine Software-Struktur, die sowohl Daten als auch die dazugehörigen Methoden zusammenfasst.
Objektorientierung
Beschreibt eine Art der Programmierung, bei der die Software in kleine, überschaubare Einheiten strukturiert und aufgeteilt wird (in gekapselte Objekte, die in Klassen eingeteilt werden und einer Methode gehorchen).

P

Parser
Ein Software-Modul, das Dokumente oder Quelltexte syntaktisch analysiert und für die Weiterverarbeitung aufbereitet.
PDF
Das Portable Document Format ist ein Dateiformat zum Austausch von fertig formatierten Dokumenten. PDF wurde von Adobe aus der PostScript-Sprache entwickelt und um Hyperlinks, Datenkompression und Verschlüsselung erweitert. PDF-Dateien können aus vielen Programmen heraus über die Druckfunktion erzeugt werden, ein Import oder eine Weiterverarbeitung ist aber nur mit speziellen Werkzeugen möglich (und oft auch nicht erwünscht). PDF eignet sich insbesondere für die elektronische Publikation und Verteilung bereits vorhandener Papierdokumentation.
Persistenz
In einer objektorientierten Applikation bezeichnet man die Fähigkeit eines Objekts, die Laufzeit der Anwendung zu überleben, als Persistenz.
Plattformunabhängigkeit
Plattform- oder architekturunabhängig heißt soviel wie unabhängig von dem jeweiligen Betriebssystem und dem jeweiligen Rechner. Zum Beispiel sind die Java-Applets plattformunabhängig konzipiert in dem Sinne, dass der Byte-Code eines Applets unabhängig von dem Betriebssystem ist (vgl. Java Virtual Machine). Erforderlich ist allerdings ein Browser, der auf dem entsprechenden Rechner funktioniert und der Java-fähig ist, das heißt dass er einen Java-Interpreter implementiert hat.
PNG
Das Portable Network Graphics-Format soll der Nachfolger des GIF-Formats werden, u.a. weil die bei GIF genutzte Komprimierung (LZW) Patentrechte Dritter berührt. PNG unterstützt 16 Mio. Farben, Transparenz und verlustfreie Kompression.
Polygon
VRML-Welten setzen sich aus Polygonen zusammen, ebene Vielecke mit beliebig vielen Eckpunkten. Die Polygonflächen verleihen den geometrischen Objekten einen massiven Eindruck.

Q

QuickTime
Von Apple definierter Standard zur Übertragung von Bild- und Audiodaten. Wird meistens für kleinere Filme verwendet. Zum Betrachten dieser Filme müssen Sie QuickTime auf Ihrem Rechner installieren.
QuickTime-VR
QuickTime Virtual Reality ist eine 3D-Variante des Apple-QuickTime. Mit diesem Standard können einzelne Fotografien zu 360-Grad-Panoramen verbunden und dargestellt werden.

R

RAS
Als Remote Access Service bezeichnet man die Technologie, die über eine Wählleitung eine Verbindung zwischen zwei Computern oder Netzwerken herstellt, beispielsweise zwischen dem Computer eines Internet-Benutzers und dem Einwählrechner eines Providers.
RPC
Mittels Remote-Procedure-Calls (RPC) ist es möglich, Software verschiedener Betriebssysteme und aus verschiedenen Umgebungen über das Internet zu verbinden.

S

Server
Unter einem Server versteht man einen Rechner innerhalb eines Netzwerkes, der anderen Rechnern Informationen oder Dienste zur Verfügung stellt. Die bekanntesten Server sind HTTP-Server, die an andere Rechner HTML-Dateien ausliefern.
SGML
Die SGML (Standard Generalized Markup Language) wurde Anfang der 80er Jahren entwickelt und ist seit 1986 als ISO-Norm der Quasi-Standard für die Entwicklung von Auszeichnungssprachen. Mit der SGML wurden unter anderem HTML und XML entwickelt.
SHTTP
steht für Secure HTTP und ist eine Erweiterung des HTTP-Protokolls zur Authentisierung und Verschlüsselung von Daten im WWW.
Site
Im Internet bedeutet Site ein Web-Angebot, das aus mehreren Seiten bestehen kann, also quasi eine komplette Homepage.
SOAP
SOAP (Simple Object Access Protocol) ist ein auf XML basierendes Datentransfer-Protokoll, das in Rechnerumgebungen mit verschiedenen Betriebssystemen den Austausch von Informationen ermöglicht.
SQL
Die Structured Query Language ist eine standardisierte Abfragesprache für DBMS. Ein SQL-Server ermöglicht die Bedienung des DBMS von einem Klienten aus.
SSH
SSH steht für Secure Shell und ermöglicht den sicheren Zugang zu einem Server über ein unsicheres Netzwerk, wie zum Beispiel dem Internet. SSH besteht aus einem Server und mehreren Clients, die über eine gesicherte Verbindung miteinander kommunizieren.
Die in der Unix-Welt benutzten Zugänge, wie rsh (remote shell), rlogin (remote login) sowie auch FTP haben den gravierenden Nachteil, dass das jeweilige Passwort im Klartext übertragen wird und dadurch als Angriffpunkt genutzt wird.
SSL
Die Secure Socket Layer sind eine Entwicklung von Netscape. Sie dienen bei der Übertragung von Daten im WWW dazu, den Übertragungsweg durch Verschlüsselungsverfahren abzusichern. SSL nutzt ein Public-Key-Verfahren, bei dem mit einem öffentlich zugänglichen Schlüssel codierte Daten nur mit einem ganz bestimmten privaten Schlüssel wieder dechiffriert werden können.

T

Teaser
Abgeleitet vom Englischen to tease (necken, locken) wird der Begriff Teaser oft für das Schreiben von Online-Texten angewandt. Und zwar dann, wenn ein Artikel oder eine Pressemeldung etwa einen spannenden, also "lockenden" Einstieg haben soll. Von einem Teaser kann aber auch gesprochen werden, wenn in einem kurzen, prägnant formulierten Absatz auf den eigentlichen Artikel stichpunktartig verwiesen wird. Auf Internetseiten wird ein Teaser häufig mit einem Link zu dem jeweiligen Artikel versehen.

U

UMTS
Abkürzung für Universal Mobile Telecommunication System. Dieses Mobilfunksystem soll in den nächsten Jahren den jetzigen GSM-Standard ablösen. Mit einer Datenübertragungsrate von zwei Megabits pro Sekunde (Mbit/s) sind dann Multimedia-Anwendungen wie Videokonferenzen per Handy möglich.

V

VPN
Mit Virtual Private Network bezeichnet Microsoft den Aufbau eines Extranets mit Hilfe von RAS und PPTP.
VRML
Virtual Reality Modeling Language. Durch diese Programmiersprache lassen sich dreidimensionale, anklickbare Gegenstände und Räume für WWW-Seiten gestalten. In VRML programmierte Internet-Seiten bieten die Möglichkeit, quasi auf dem Monitor in eine "sichtbare Welt" hineinzugehen.

W

WAP
Abkürzung für "Wireless Application Protocol". Damit können speziell aufbereitete Internet-Seiten per Handy abgerufen werden. Allerdings sind umfangreiche Grafiken und Bilder hier nicht möglich. Voraussetzung für den Zugriff auf diese speziellen Angebote ist ein WAP-fähiges Handy. Für die Darstellung auf dem Display wurde die spezielle Programmiersprache WML (Wireless Markup Language) entwickelt.
WML
Wireless Markup Language. Auf XML basierende Metasprache, die die sekundenschnelle Übertragung von Text und Grafik auf ein Mobiltelefon ermöglichen soll.
WWW
World Wide Web. Auf Hypertext basierendes Informations- und Quellensystem für das Internet und der am schnellsten wachsende Teil des Internets; wurde 1989 im Schweizer Forschungslabor CERN von Robert Cailliau und Tim Berners-Lee entwickelt.

X

XML
Die eXtentible Markup Language ist ein vereinfachter Dialekt des SGML, der es ermöglichen soll, strukturierte Dokumente im Web zu veröffentlichen. XML verzichtet dabei auf einige komplizierte und nur selten benötigte Eigenschaften von SGML.
XSL
Eine Sprache, die die Interpretation und Darstellung von XML-Dokumenten festlegt. Als Auszeichnungssprache legt XML nur die logische Funktion seiner Elemente fest und definiert zum Beispiel eine Überschrift. Wie diese Überschrift jedoch dargestellt werden soll, wird durch die XSL (eXtensible Stylesheet Language) festgelegt.
XSLT
Mit Hilfe von XSLT (eXtensible Stylesheet Language Transformation) können Dokumente von einem XML-Format in ein anderes umgewandelt werden. So können Dokumente aus einem internen XML-Format in Verbindung mit einer XSL-Formatierung zur Veröffentlichung im WWW in XHTML konvertiert werden.

Y

Y/C
Unter einer Y/C-Verbindung versteht man die getrennte Übertragung von
Luminanz-(Y) und Croma-Signalen (C). Über ein Hosiden-Kabel kann das hochwertige Videosignal an S-VHS- und Hi8-Videogeräte überspielt werden.
Y2K
Beliebte amerikanische Abkürzung für das Jahr 2000: "Y" steht für "year" und "2K" für "2 Kilo", was "2000" entspricht. Unter Y2K-Bug (Bug, wörtlich: Käfer, steht für Softwarefehler) versteht man das Problem der Zeitumstellung auf das nächste Jahrtausend. Viel ältere Softwareprogramme sind so geschrieben, daß sie die Jahreszahl nur zweistellig speichern. Daher interpretieren sie in dem Moment, in dem sie auf eine "00" stoßen, dies als das Jahr 1900 - mit unvorhersehbaren Folgen zum Beispiel in Versicherungsfragen. Die zum Jahreswechsel erwarteten Komplikationen blieben jedoch aus. Die meisten Softwarehersteller hatten rechtzeitig Y2K-Bugfixes für ältere Programme entwickelt, während jüngere Entwicklungen die Jahreszahlen gleich vierstellig speichern.
Yellow Book
1985 festgelegter Standard für CD-ROMs, in dem alle Parameter für CD-ROMs beschrieben sind. Dieser Standard garantieren, daß CD-ROMs auf allen Laufwerken verwendet werden können

Z

Zertifikat
Elektronischer Ausweis zur Authentifizierung von Anbietern und Nutzern von e-Commerce Angeboten im Internet. Mit dem digitalen Pendant einer Unterschrift kann beim Kontakt mit zertifizierten Kommunikationspartnern deren Identität ermittelt werden. Die Korrektheit der übermittelten Angaben kann bei den vergebenden Zertifizierungsstellen überprüft werden - vorausgesetzt, der Kommunikationspartner hat sich auch beim Erwerb des Zertifikats richtig ausgewiesen.